Wir sind überzeugt vom Konzept der Jungen Gemeinde – aus guten Gründen:

1.      Wer Verkündigung hochhält  muss mit den Folgen leben

„Das Besondere Evangelischer Jugendarbeit ist ihr Verkündigungsauftrag“. Dieser Satz aus der Ordnung des Ev. Jugendwerks in Württemberg (EJW) definiert programmatisch, was an christlicher Jugendarbeit einzigartig ist. Wo aber verkündigt wird, kann und soll Glaube entstehen. Dieser ist nie Privatsache, sondern führt zu christlicher Gemeinschaft. Die Frage ist dann nur, wie wir diese junge christliche Gemeinschaft bezeichnen. Wir nennen sie Junge Gemeinde. 

2.     Junge Gemeinden sind organische Folge einer Jugendgottesdienst Bewegung

Neu war, dass in den 1980er und 1990er Jahren in der Jugendarbeit die „Feier des Glaubens“, also der Jugendgottesdienst, Bedeutung gewann. An den Orten, an denen Jugendgottesdienste häufig und intensiv gefeiert werden, entsteht ein Gemeindebewusstsein. Wir nennen das Junge Gemeinde.

3.     Eine ausdifferenzierte Gesellschaft  braucht ausdifferenzierte Gemeindeformen

Einheit ist für die Gemeinde Jesu Christi unverzichtbar und alle Formen von Vernetzung im Leib Christi sind deshalb wichtig. Einheit aber bedeutet nicht Eintönigkeit und Einheitlichkeit. In einer Gesellschaft, die sich in Lebenswelten und Milieus ausdifferenziert, braucht es um der Nähe zu den (jungen) Menschen willen unterschiedliche Gemeindeformen. Eine davon ist Junge Gemeinde.

4.     Junge Menschen brauchen für ihren Lebensabschnitt eine passende junge Gemeindeform

„Von der Wiege bis zur Bahre – eine Ortsgemeinde für alle“. Das stimmt mit der Lebensbiographie der meisten Menschen heute nicht mehr überein. Gerade junge Menschen brauchen in ihrem Lebensabschnitt einen Freiraum, um eine Gemeinde entwickeln zu können, die ihre Lebensfragen, ihre Musikkultur, ihr Lebensgefühl ernstnimmt. Wir nennen das Junge Gemeinde.

5.     In Jungen Gemeinden lernen junge Menschen geistliche Verantwortung zu übernehmen

Gerade Junge Gemeinden bieten viele Möglichkeiten zur Mitarbeit, ob im Technikteam oder beim Catering, in der Band, als Predigerin oder in der Moderation. Hier können Jugendliche und junge Erwachsene sich ausprobieren, auch Fehler machen. Und lernen sie auch geistliche Leitungsverantwortung zu übernehmen. Wo das geschieht, wächst Junge Gemeinde.

6.     Mit Jungen Gemeinden eröffnen verfasste Kirchen einen Freiraum für Innovation.

Unsere Landeskirchen kennen fast nur die Form der Parochie und Ortsgemeinde, geprägt von unserer staatskirchlichen Geschichte. Aber sowohl die lutherischen Bekenntnisschriften (CA VII) als auch ein neutestamentliches Verständnis von „ekklesia“ eröffnen einen großen Freiraum Gemeinde auch interaktiver, netzwerkartiger und flüssiger zu denken – z.B. als Junge Gemeinde.

7.     Junge Gemeinden helfen der nächsten Generation sich mit Kirche zu identifizieren.

Damit auch die nächste Generation sich mit Kirche identifiziert (und nicht mit freikirchlichen Modellen liebäugelt), braucht es einen „Aneignungsprozess“. Erste Erfahrungen zeigen, dass junge Menschen von „ihrer“ Kirche reden, wenn sie Gemeinde mitgestalten und prägen können. Ein wesentlicher Aspekt einer zukunftsfähigen Landeskirche besteht im Freiraum für Junge Gemeinden.

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